Heilpädagogisches Zentrum Aschau

Unterricht - Lernen

Ziel des Unterrichts und der Erziehung ist es, das Kind bzw. den Jugendlichen seinen individuellen Möglichkeiten entsprechend zur möglichst selbständigen Bewältigung von gegenwärtig und zukünftig relevanten Lebenssituationen zu befähigen.

Zu diesem Zweck dienen:

  • Die Aufstellung individueller Lernziele entsprechend des individuellen Förderbedarfs und der zugrundeliegenden amtlichen Lehrpläne (Lehrplan zur individuellen Lernförderung, Lehrplan der Grundschule, Lehrplan der Mittelschule).
  • Vermittlung der Kulturtechniken(Rechnen, Lesen, Schreiben) und Förderung der Stützfunktionen des Lernens (Konzentration, Ausdauer, Merkfähigkeit, phonematische Bewusstheit, usw.) unter Beachtung des individuellen Förderbedarfs:
    •  Lernen unter Einsatz adaptierter Unterrichtsmaterialien, spezieller Schreibhilfen, elektronischer Hilfsmittel usw.
    • Berücksichtigung des individuellen Zeitbedarfs.
  • Handlungsorientierung als durchgehendes Unterrichtsprinzip.
    Wo möglich soll das Lernen im konkreten Umgang mit Dingen, Tieren und Menschen stattfinden.
  • Auswahl der Lernfelder unter dem Aspekt der Lebenspraxis bzw. Lebensbedeutsamkeit.
  • für manche unserer Schüler ist schulische Förderpflege zentraler Bestandteil des Unterrichts, sie vermittelt ein differenziertes Körpergefühl durch spezielle Lagerungen, intensive Kommunikation und sensorische Anregungen.
  • Durchführung angemessener mündlicher und schriftlicher Leistungskontrollen und Leistungsbewertung zur Gewährleistung der Vergleichbarkeit. Aus dem individuellen Förderbedarf resultierende pädagogisch begründete Leistungsbewertungen werden mit Erziehungsberechtigten bzw. Schülern mit dem Ziel der Ausbildung eines realistischen Selbstkonzepts reflektiert.
  • Vermittlung eines Lernumfelds in dem Angenommenheit und Vertrauen herrschen. Schaffung von Möglichkeiten, sich mit der eigenen Behinderung und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die eigene Lebensführung auseinander zu setzen.
  • Erziehung zur Selbstständigkeit: Von Handlungen des täglichen Lebens (z.B. Selbstversorgung) bis zur Teilnahme am öffentlichen Leben (z.B. Ämter, Bank, Nutzung der neuen Medien).
  • Vermittlung beruflicher Schlüsselqualifikationen.
  • Organisation von Betriebspraktika zur Vorbereitung auf das Berufsleben und zur realistischen Selbsteinschätzung.
  • Vorbereitung auf Schulabschlüsse bzw. auf weiterführende Schulen.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Schule mit den Fachdiensten aus Physio-, Ergo- und Logotherapie sowie mit den Teams aus Tagesstätte und Heim.

Kontakt

Susanne Kremer

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